Träume trinken…

Komm, lass uns Träume trinken

Uns daran berauschen und den trügerischen Morgen

ein wenig länger Trug sein lassen.

Nimm noch einen Schluck,

das Leben ist kurz sagen die Leute

und man muss Tänze tanzen, solange die Musik spielt.

Oder die Welt klingen lassen, singen lassen

beben lassen im Takt der tanzenden Herzen.

Traumseifenblasen platzen,

lachen schillernd im Mondlicht,

bevor sie vergehen.

Hast du Angst?

Welche Ängste hat die Angst?

Komm, lass uns auf den Ängsten reiten,

Gedanken lähmen und

Zweifel zähmen.

Glaubst du liebst du?

Hörst du das funkelnde Mondlicht

auf dem schwarzen See?

Siehst du die sanften Lieder des Waldes?

Schmeckst du das Gold der Abendsonne?

Fühlst du den Zauber in jedem Atemzug?

Komm, lass uns mit der Zeit tanzen,

Lass uns von Freiheit singen,

Lass uns Träume trinken,

Lass uns leben…

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Zaubern lernen

Ich hatte das Zaubern verlernt…ich hatte verlernt alles um mich lebendig werden zu lassen, die Welt um mich tanzen zu lassen, im Rhythmus der Erde. Ich hatte verlernt das Kleine unendlich groß werden zu lassen und mit dieser Größe den weiten Raum meines Herzens bis in den letzten Winkel auszufüllen. Ich hatte verlernt die kleinste Flamme heller als das strahlende Licht der Sonne leuchten zu lassen und nur mit einem stillen Gedanken den dunkelsten Raum zu erhellen. Ich hatte verlernt tiefe Wunden mit einem warmen Lächeln zu heilen und Tränen der Trauer zu Quellen des Lebens werden zu lassen. Ich hatte verlernt kalte Masken mit der Wärme meines Herzens zu schmelzen und unüberwindbare Mauern einzureißen, indem ich sie nur behutsam mit den Fingern berührte. Ich hatte verlernt an die Magie zu glauben, die mich durchströmt, mit allem verbindet, mächtig und verletzlich, stark und zart, unendlich groß und klein macht. Ich hatte verlernt auf das Leben zu vertrauen, mich führen zu lassen vom Puls der Erde, der Stimme des Windes. Ich hatte verlernt auf dem Rücken der Wolkendrachen bis zu den fernsten Sternen zu fliegen, mich fallen zu lassen, durch Zeit und Raum zu schweben, getragen von den Händen der Magie, des Universums, des Lichts, das alles ist und nichts…

Ich wachte auf, geweckt von einer bekannten Stimme, die mich wie eine alte Freundin zu sich rief. Ich wachte auf und hielt die Welt in Händen – meine Welt, die ich liebevoll und mit erstaunten Augen betrachten konnte. Und ich wurde klein und die Welt um mich wuchs und wurde größer und größer. Ich wachte auf und fühlte, wie der Zauber meinen Körper durchströmte, die Magie jede Zelle pulsieren ließ, und alles war Licht…und dann wachte ich auf.

Traumtänzer

Nimm meine Hand,

bevor sie in der nahenden Dämmerung verblasst

Folge mir über die verschlungenen Pfade der Seelenlabyrinthe

Wie Spinnweben zersplitterter Träume greifen sie nach uns

versuchen uns zu fangen

uns am Fliegen zu hindern.

*

Folge mir zum schlafenden Mond

Aber gib Acht, dass du ihn nicht weckst

Vorbei an silbernen Träumen

und schweigenden Erinnerungen

tanzen wir auf heimtückischen Wolken

der verschleierten Zwischenwelt.

*

Wir sind Traumtänzer

Kinder der rastlosen Seelen

die erstarrte Geister

mit glühenden Herzen bekämpfen

Wo die Zeit mit der Ewigkeit tanzt

greifen wir nach den Sternen,

jagen Träume, die zu Fliehen versuchen

Wir sind Träumtänzer in der Zwischenwelt

irgendwo zwischen Schatten und Licht…

*

Dreamdancer

*

Take my hand

before it’s fading in the breaking dawn

follow me through the soul-labyrinths

spiderwebs of broken dreams

are trying to catch us

keep us from flying

*

Follow me to the sleeping moon

But beware, never wake him up

Passing silvery dreams and silent memories

we’re dancing on the treacherous clouds

of the space in between

*

We’re dreamdancers

Children of the longing souls

fihting frozen minds

with burning hearts

Where time dances with eternity

we’re catching stars

chasing escaping dreams

we’re dreamdancers

dancing in the space

somewhere between shadow and light