Sternensänger

Schweigen schwebte durch die Nacht,

Sternenglanz sprach stumme Worte

öffnete verborgne Orte

dunkel strahlend ihre Pracht

 

Silbern spiegelte der kühle

Tau das sanfte Licht der Sterne

Die Seele flog, nah ward die Ferne

als ich den Raum im Herzen spürte.

 

Und wir standen eng umschlungen

in dem grenzenlosen Raum

Zeitlos – wie ein süßer Traum

von dem Zauber ganz durchdrungen.

 

Deine Lippen fanden sachte

meine – und die stumme Zeit

tanzte mit der Ewigkeit

als still der Mond sein Licht entfachte.

 

Und wir breiteten die Schwingen

unsrer Seelen aus und flogen

in die Ferne und wir zogen

aus, um von dem Licht zu singen.

 

Mir scheint es war ein Frühlingstraum,

der mich ins Sternenmeer entführte

und meine Seele tief berührte

und ließ Unendlichkeit mich schaun…