Heimlicher Nachtgesang

Wenn des Sommermondes kühle Strahlen

sanft der Erde warme Wangen streichen

und die satten Farben in dem fahlen

Lichte dunklem Blau und Silber weichen

«◊»

Wenn der Sonne Sänger müd verstummen

ihre letzten Töne fern verklingen,

nur vereinzelt hört man Grillen summen,

dann erst wage heimlich ich zu singen.

«◊»

Sehnsuchtsvoll ertönt mein Lied im Wald

Fliederschwere Nacht trägt meine Klage,

deren Wahrheit immer neu erschallt

Weil ich sie durch alle Zeiten trage,

bis sie hinterm Horizont verhallt

Der Klang wirkt weiter in euch alle Tage.

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