Der Augen Feuersglut

Deiner Augen Feuersglut

hat mir den Verstand geraubt.

Deiner Lippen heißer Kuss

traf mich viel zu tief, ich muss

fliehen-hab ich dir vertraut?

Kann man trau’n der Feuersglut?

*

Lass mich gehen, halt mich nicht

Ich versuche deinen Blick zu meiden

Doch verschlingt mich dein Verlangen

Der Augen Glut hält mich gefangen.

Wieso lässt du mich so leiden?

Muss ich denn auf Knien flehen?

*

Ich weiß, ich muss mich stellen,

breche endlich diesen Bann.

Wieso find ich erst jetzt den Mut?

Ein letzter Blick in diese Glut,

Ich dreh mich um und frag mich kann

denn Glut allein mein Herz erhellen?

*

Fliegen möcht ich, höher steig ich

breche durch die Wolkenwand.

Breite meine weiten Schwingen,

die mich zu den Sternen bringen,

in das weit entfernte Land

unterm Sternenlicht.

Erinnerung an einen Traum

Und ich denk immer noch an dich

wie könnt ich auch den Kuss vergessen

von einem Traum war ich besessen

und dieser Traum verzehrte mich.

*

Wie Feuer brannten deine Küsse

ein sanfter trügerischer Schmerz

In heißen Flammen stand mein Herz

Wie ich die Wärme doch vermisse.

*

Der Morgen kam und mit dem Licht

schwanden still die letzten Funken

Scheue Blicke, traumestrunken

fanden wir die Worte nicht.

*

Ein schöner Traum, nur allzu gerne

lassen sich die Sinne trügen

Die Seele schweigt und leere Lügen

verhallen lautlos in der Ferne.

*

Und ich denk immernoch an dich.

Wie könnt ich diesen Kuss vergessen

Von einem Traum war ich besessen,

doch weiß ich auch, ich träumte nicht.