Ich sah dich stehen -
einsam -
im Nebel der
verschleierten Zwischenwelt.
Du konntest mich nicht sehen,
drüben auf der anderen Seite,
denn dein Herz
hatte das Sehen längst verlernt,
die Augen geschlossen.
Ich hörte,
wie der weiße Nebel
deinen stummen Schrei
verschluckte.
Du hörtest nicht,
wie deine Seele um Hilfe rief -
wortlos klingend, stumm verhallend.
Ich streckte dir
zitternd
meine kalten Finger hin
und teilte den Nebel
zwischen uns.
Doch du sahst mich nicht,
leere Augen, leeres Herz.
Ich rief nach dir,
doch die Sprache des Herzens
kanntest du nicht.
Du wolltest bleiben,
in deiner verschleierten Zwischenwelt
zwischen Schatten und Licht.
Denn deinen eigenen Schatten
fürchtetest du
und das Licht
erinnerte dich
an die Dunkelheit.
So nahm dich der Nebel
in seine kalten Arme,
ein Hauch von Trost,
erstickter Schmerz.
Und du hörst deine Tränen nicht fallen
Und du hörst nicht,
wie dein Herz nach Wärme
und Licht ruft.
Und deine Seele schreit.
Doch ich höre dich auch nicht mehr…